Hämorrhoiden

Aufgrund seiner zahlenmäßig erheblichen Verbreitung, der dabei meist über Jahre gehenden klinischen Beschwerdesituation und der zeitweilig massiven, subjektiven Beeinträchtigung des Patienten stellt das Hämorrhoidalleiden ein in jeder Hinsicht, auch volkswirtschaftlich, bedeutendes Krankheitsbild dar.

Unter den konservativen bzw. nur gering invasiven Behandlungsmethoden sind

  • die einfache Salbentherapie

  • die örtliche Umspritzung (Verödung)

  • und die gezielte Abbindung (Gummiband-Anwendung)

zu nennen. Leider sind diese Verfahren nur - wenn überhaupt - bei kleineren Hämorrhoidal-Knoten erfolgreich, dabei die beiden letzteren häufig schmerzhaft.

Mit den herkömmlichen operativen Techniken wird in unterschiedlichem Ausmaß und mit mehr oder weniger Schleimhaut-schonender Methodik der bewusste Knoten entfernt, meist mit einer sehr heftigen, über etliche Tage anhaltenden Schmerzsymptomatik.

Unter den modernen Verfahren sind die
Stapler-Hämorrhoidektomie (häufig mit 2-3-tägigem Krankenhausaufenthalt und im Besonderen die HAL-Methode zu nennen.